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Über mich2019-01-12T02:44:43+00:00

Martin Durlik

Darf ich mich vorstellen?

Ich heiße Martin, bin 33 Jahre alt und als freiberuflicher Motion Designer und Visual Effects Artist in der Filmbranche tätig. Die Frage, die mir fast immer gestellt wird, lautet in etwa so: „Ja, aber was machst du genau?“

Ganz einfach: Ich bin Filmkünstler. Meine Aufgabe besteht darin, allein durch den intelligenten Einsatz moderner Computertechnologie ästhetische Bildwelten zu erschaffen.

Meine frühe Affinität zu visuellen Effekten in Film und Fernsehen brachte mich bereits im Jugendalter dazu verschiede CGI (Computer Generated Imagery) Programme zu erlernen und beruflich zu nutzen. Nach einem akademischen Abschluss zum Film- und Fernsehwirt an der „WAM Die Medienakademie“ war ich über sieben Jahre als 3D-Artist bei verschiedenen Full-Service Agenturen mit dem Schwerpunkt Immobilienmarketing tätig.

Dort erkannte ich das Potenzial, die aus klassischen Filmproduktionen bekannte CGI-Technik auch auf andere industrielle Zweige zu adaptieren. Gepaart mit meinem filmischen Fachwissen produzierte ich hochqualitative, computergenerierte Immobilienfilme, die nicht nur qualitativ überzeugten, sondern dramaturgische Elemente enthielten, die sie einzigartig machten.

Positives Kundenfeedback und ein innerer Drang danach auch andere industrielle und soziale wie kulturelle Bereiche mit professionellen computergenerierten Filmen zu bereichern, verleiteten mich 2016 dazu MD-Art zu gründen.

Berufliche Qualifikationen

Meine Philosophie

Erst denken, dann handeln

Ich bin ein Kind der 90er und hatte somit das Privileg mit Filmproduktionen aufzuwachsen, in denen die moderne CGI Technik noch in ihren Kinderschuhen steckte. Die damalige Hard- und Software machte es einem Visual Effects Artist unmöglich einen Filmtrick per Knopfdruck zu erzeugen. Jede Szene, jede Einstellung musste akribisch geplant werden. Sie fragen sich warum das ein Privileg für mich war?

Worin viele Filmschaffende damals ein Problem sahen, erkenne ich rückblickend wesentliche Vorteile. Das Konzeptionieren und Planen hatte einen wesentlich größeren Stellenwert.

Eine Fähigkeit, die in unserer heutigen, schnelllebigen Welt erfahrungsgemäß zu kurz kommt. Und zwar nicht nur bei teuren Kinofilmen, in denen Visual Effects exzessiv Verwendung finden.

Viel zu oft erlebe ich auch bei kleineren Filmproduktionen, dass aufgrund kurzer Abgabefristen einfach „drauflosgearbeitet“ wird. Das Resultat sind oftmals zusammenhangslose Filme, die keinen erkennbaren roten Faden aufweisen und weder Auftraggeber noch Auftragnehmer zufriedenstellen.

Ich bin der Überzeugung, dass eine gute Konzeption des Films oder der intelligente Einsatz eines Filmtricks wie das Salz in der Suppe sind. Georges Méliès, Mitbegründer der ersten visuellen Filmtricks in den Anfängen des 20. Jahrhunderts, bringt es auf den Punkt:

„The trick, intelligently applied, today allows us to make visible the supernatural, the imaginary, even the impossible.“